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MAS Alzheimerhilfe (Hrsg.) 2017:  Motivieren. Aktivieren. Stärken. Tipps und Grenzen für Beschäftigung und stadiengerechtes Training mit Menschen mit Demenz, Facultas Verlag. ISBN: 978-3-7089-1604-0, 158 Seiten, 19,90 Euro.

Wenn ein uns nahestehender Mensch an Demenz leidet, möchten wir unser Möglichstes tun, um ihm zu helfen. Doch wie helfen wir am besten? Wie können wir dazu beitragen, dass sich Betroffene besser fühlen und die Krankheit besser bewältigen? Sollen wir Gedächtnisübungen machen? Und wenn ja, welche?
Dieser Ratgeber liefert Hintergrundinfos zur Erkrankung, die helfen, Betroffene zu verstehen und bestmöglich zu unterstützen. Dazu bietet er viele konkrete Beispiele für Beschäftigungsübungen in den verschiedenen Demenzstufen – stadiengerecht, alltagsnah und abwechslungsreich. Das motiviert, stärkt und macht Spaß. Denn letztlich geht es um eines: eine gute Zeit miteinander.

Plus:
• aktivierende Übungen (Begriffe raten, Was gehört zusammen?, Bilderrätsel, Rechenspiele, Puzzles)
• Anregungen für weitere Aktivitäten
• Orientierungshilfe: die Stadien der Demenz
• Infos zur Lebenswelt von Menschen mit Demenz
• Tipps und Tricks für den Alltag

 

 

MAS-Alzheimerhilfe (Hrsg.) 2016: Gut leben mit Demenz, Betroffene und Angehörige kommen zu Wort


In dieser einzigartigen Sammlung von Texten und Bildern Betroffener und Angehöriger gehen wir der Frage nach „ob ein gutes Leben mit Demenz möglich ist“. Das 130seitige Sachbuch - im Eigenverlag der MAS Alzheimerhilfe - macht Mut, zeigt aber auch deutlich auf,  dass Manches oft nicht so funktioniert, wie es in Büchern steht oder von Experten erklärt wird. Wenn man dann beim Lesen erlebt: Ja, mir geht es genauso, ich bin nicht allein in dieser Situation, ist wieder ein kleiner Schritt zum besseren Leben mit Demenz getan. Dieses Buch ist gegen eine Spende bei der MAS Alzheimerhilfe erhältlich.

 

MAS Alzheimerhilfe (Hrsg) 2016: Greta ist nicht mehr da. Tagebuchaufzeichnungen eines pflegenden Angehörigen.


In diesem 144-seitigen Sachbuch/Angehörigenratgeber im Eigenverlag schildert Alfred G. die Geschichte der Demenz seiner geliebten Ehefrau- von den ersten Anzeichen 1997 über die Diagnose 2001 bis hin zu Gretas Tod. In einem umfangreichen Serviceteil mit konkreten Service-und Hilfsangeboten, Leitfaden, Erinnerungsalbum, Erklärungen und Erläuterungen von Demenzexpertinnen, Hilfestellungen zu speziellen Problem- und Fragestellungen sowie den Betreuungs- und Entlastungsangeboten der MAS Alzheimerhilfe werden Lösungen vorgestellt, um Betroffene und Angehörige nicht alleine zu lassen.


Hummel, Katrin: „Gute Nacht, Liebster“ Untertitel: „Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen“ Bastei Lübbe, ISBN: 978-3-404-61646-6


Frau Dohmen erzählt in einer Form von Tagebucherzählungen über den Verlauf der Erkrankung ihres Mannes. Die gemeinsame Lebensgeschichte, der familiäre Hintergrund, die Anfänge der Veränderungen im gemeinsamen Alltag und die Konfrontation mit einer Erkrankung, die tief in die bestehenden Grundfesten des gemeinsam aufgebauten Lebens eingreift, sind Themen des Buches.
Herr Dohmen wird nach verwirrenden Diagnosen und Arztbesuchen mit der Erkrankung „Frontotemporale Demenz“ diagnostiziert. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch an eine Behandlung der Erkrankung oder eine Verzögerung nicht mehr zu denken.
Frau Dohmen pflegt ihren Mann mit sehr viel Engagement und Ausdauer. Sie beschreibt die Hürden und Herausforderungen ebenso wie die glücklichen Momente mit ihrem Ehemann.
Das Buch gibt gute Einblicke in die Achterbahnfahrt von Gefühlen, die Angehörige oft durchleben. Verzweiflung, Scham und Trauer kommen ebenso vor, wie die Hoffnung, dass doch noch eine Verbesserung eintritt. Die Geschichte des Ehepaares zeigt gut auf, warum es oft schwierig ist eine Diagnose einfach hinzunehmen  und sich dem Schicksal zu ergeben. Frau Dohmen kämpft bis zuletzt um die Würde ihres Mannes.
Vom Umfeld erfährt Frau Dohmen unterschiedliche Reaktionen: Unverständnis, Ablehnung, Unterstützung, Liebe, Kritik und auch tatkräftige Hilfe im Alltag. Ihre eigenen Reaktionen und Auseinandersetzungen mit diesen Einflüssen bringen einen guten Einblick in die Herausforderungen, die auf Angehörige zukommen.
Ein Buch, das bewegt.

 

Bryden, Christine (2011): Mein Tanz mit der Demenz. Trotzdem positiv leben. Verlag Hans Huber, Bern. ISBN 978-3-456-84945-4.


Christine Bryden trifft der 'Fluch des Zeigefingers Demenzdiagnose' mit 46 Jahren. Sie arbeitet zu diesem Zeitpunkt als erfolgreiche Führungsperson im australischen Premierministerium. Ihre zwei Töchter erzieht sie allein.
Die Diagnose Demenz wird für sie zu einem Tanz auf einem Vulkan, der sie schockiert, ängstigt, verzweifelt und depressiv werden lässt. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die sie in 'Dancing with Dementia' beschreibt. – Doch mutig und charismatisch, mit spitzer Feder schreibend und mit Hilfe ihres Mannes Paul trotzt sie der Demenz und ringt ihr ein aktives und autonomes Leben ab. Mehr als das, sie wird zur führenden Demenz-Aktivistin und einer treibenden Kraft der Demenz-Selbsthilfebewegung im englischsprachigen Raum. Sie gibt stellvertretend Menschen mit Demenz eine Stimme, meldet sich zu Wort und kämpft erfolgreich gegen Widerstände für die Interessen von Menschen mit einer Demenz. Mit ihrem Buch und ihrer positiven Lebenseinstellung unterstützt sie viele Menschen mit Demenz, stärkt ihre Autonomie, Kompetenzen und Selbstachtung.
Angehörigen und professionell Tätigen vermittelt sie, wie Betroffene positiv mit der Krankheit leben, und wie sie gut und individuell unterstützt werden können.
Dem Zerrbild 'Demenz' hält sie ein realistisches Bild entgegen ohne die Einschränkungen, welche die Erkrankung mit sich bringt, und die Abhängigkeit von Familienangehörigen und Betreuenden in ihrer Wichtigkeit, auszuklammern. Sie mindert damit glaubhaft soziale Ängste gegenüber der Demenz und ermöglicht es, Menschen mit einer Demenz offener, verständnisvoller und flexibler zu begegnen.
Christine Bryden zeigt, wie sie mit der Demenz tanzt, ohne sich aus dem Rhythmus und dem Takt des Lebens bringen zu lassen. (Klappentext bzw. Verlagsinfo).

 

Snyder, Lisa (2011): Wie sich Alzheimer anfühlt. Verlag Hans Huber, Bern. ISBN 978-3-456-84914-0.


Wie erleben Menschen mit einer Demenz ihre eigene Erkrankung? - Unter den Meinungen, Statements und Aussagen von Experten, Forschern und Angehörigen geht diese Sicht der Betroffenen vielfach verloren. Lisa Snyder öffnet ein Fenster in die Welt der Betroffenen indem Sie sieben von ihnen selbst zu Wort kommen lässt. Mit einfühlsamen Interviews entlockt sie den Menschen mit einer Demenz authentische Beschreibungen und gibt einen Einblick in deren Alltag und Erlebniswelt. Sie zeichnet ein facettenreiches Bild der Betroffenen und erweitert diese Informationen aus erster Hand um erhellende Kommentare und bettet die Aussagen in einen fachlichen Rahmen ein. So entstand ein aufklärender und ansprechender Text für Professionelle, Angehörige, Freunde, Bekannte und früh von einer Demenz Betroffene. (Klappentext bzw. Verlagsinfo).

 

Taylor, Richard (2011): Alzheimer und Ich: „Leben mit Dr. Alzheimer im Kopf.“ Verlag Hans Huber, Bern. ISBN 978-3456850269.

Bücher über Alzheimer und Demenz sind zahlreich, doch keines dieser Bücher wurde von einem Betroffenen selbst verfasst. Richard Taylor leidet an einer Demenz, vermutlich des Alzheimer-Typs, aber er hat all seine Erfahrungen mit der Erkrankung, Gedanken und Ideen in essayistischen Innen- und Außenansichten beschrieben. In seinen brillant formulierten, humorvoll gewürzten und vehement vorgetragenen Beiträgen setzt er sich dafür ein, das Erleben der Betroffenen besser zu verstehen, deren Rechte zu verteidigen und durch Schreiben ein Stück seiner selbst zu bewahren. (Original Verlagsinfo)





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