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Unser Beitrag


01. Forschungsschwerpunkte
02. Motivation
03. Unsere Mission
04. Finanzierung
05. Das Modell der Demenzservicestelle
06. Aktivierungsprogramm
07. Langzeitdatenbank
08. Publikationen
09. Highlights
10. Wissenschaftliche Leitern

 

1. Forschungsschwerpunkte

Medikamentöse Therapien zur Heilung der Krankheit sind derzeit nicht in Sicht. Es ist dringend nötig, neue Konzepte zur Begleitung Betroffener und deren Angehörige zu entwickeln, damit diese so lange wie möglich, ihre Fähigkeiten ausüben können. Die Förderung des Verbleibens zu Hause ist eines der wichtigsten Anliegen, damit eine Institutionalisierung so lange wie möglich hinausgezögert werden kann.

Die MAS Alzheimerhilfe hat 2001 begonnen, Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Der Anspruch, Konzepte auf wissenschaftlicher Basis zu entwickeln und zu evaluieren wurde von Anfang an verfolgt. Die Ergebnisse wurden international und national publiziert und fließen in die Ausbildungskonzepte mit ein. Viele Projekte konnten bereits erfolgreich abgeschlossen und publiziert werden. 2014 wurde eine engere Forschungskooperation mit der Donau Universität Krems begonnen, um eine weitere Akademisierung des Bereiches voranzutreiben.

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2. Motivation

The MAS Alzheimerhilfe in Upper Austria is dedicated to defeating the devastating symptoms of dementia through research and practice concepts and the effort of integrating Persons with Dementia in our societies. Taking the cost of dementia on society as a whole into account, the research funding is still very small, especially when compared to cancer or heart disease. One in three people aged over 65 will die with a form of dementia. In England, Dementia costs the UK economy £23 billion per year. That is twice that of cancer, three times the impact of heart disease and four times that of stroke.

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3. Unsere Mission

Derzeit gibt es weltweit ca. 35,6 Millionen Menschen mit Demenz. Diese Anzahl wird sich bis 2030 verdoppeln und bis 2050 mehr als verdreifachen. Demenz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Noch ist die Ursache für die Alzheimer Demenz, eine der häufigsten Formen einer demenziellen Erkrankung nicht geklärt. Im Herbst 2013 haben sich die großen Industrienationen auf dem G8 Gipfel auf den Kampf gegen Demenz eingeschworen und es soll nun vermehrt in die Forschung investiert werden. Auch die Alzheimerhilfe beteiligt sich an diesen Bemühungen, um möglichst rasch wirksame und niederschwellige Angebote für Betroffene und Angehörige anbieten zu können. Ein zentrales Anliegen dieser Bemühungen stellt derzeit die Entwicklung effizienter Methoden zur Früherkennung der Krankheit und der Entwicklung wirksamer Unterstützungsmethoden vor der medizinischen Diagnose und im Anschluss an die medizinische Diagnose dar. Die MAS Alzheimerhilfe rund um das Team von Frau Dr. Stefanie Auer forscht und arbeitet daran, das Leben der Betroffenen und Angehörigen signifikant zu verbessern.

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4. Finanzierung

Die Projekte der MAS Alzheimerhilfe wurden bisher von wichtigen österreichischen Institutionen gefördert: Fond Gesundes Österreich (FGÖ), Land Oberösterreich, Österreichische Nationalbank, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK).


                               


Die Forschungsförderung aus öffentlichen Mitteln reicht bei weitem nicht aus, um die Ziele einer Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu verwirklichen. Wir brauchen dringend Ihre Solidarität und Ihre finanzielle Hilfe!

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5. Das Modell der Demenzservicestelle

Das Modell der Demenzservicestelle wurde in 2 Projektphasen entwickelt. Projektphase 1: Entwicklung der Bausteine des Modells ( Förderung der Betroffenen durch ein stadiengerechtes Training und die Unterstützung der Angehörigen). Projektphase 2: Wirksamkeitsprüfung und die Ausrollung des Modelles auf 6 Standorte. Das Ziel des Projektes war der Aufbau eines psychosozialen Betreuungsprogrammes zur Unterstützung der ärztlichen Versorgung und Früherkennung dementieller Erkrankungen im Bezirk Gmunden/Oberösterreich. Die Studie war für 3.5 Jahre geplant.

In einem Screeningprozess wurden Risikopatienten anlässlich eines Arztbesuches identifiziert. Anschließend erfolgte eine umfangreichere Testung zur Klärung der Frage, ob das kognitive Defizit signifikant ist oder nicht (Mild cognitive impairment, MCI vs. beginnende Demenz). Personen mit signifikanten kognitiven Beeinträchtigungen wurden zu einer fachärztlichen Abklärung eingeladen. Die Patienten erhielten somit früher die richtige pharmakologische Behandlung. Die fachärztlich untersuchten und diagnostizierten Personen wurden in ein psychosoziales Betreuungsprogramm eingebunden. Personen mit MCI wurden in Abständen eines Jahres testpsychologisch untersucht und konnten beim Übertritt in eine Demenz frühzeitig erkannt und einer medizinischen Abklärung zugeführt werden.


Projektzeitraum
Projektphase 1: 2002 – 2005 „Gesund Länger Pflegen“ Projektnummer: 599/III/83
Projektphase 2: 2008-2010 „Strukturbildendes Projekt zur Versorgung von Personen mit Demenz und deren Angehörigen“ Projekt Nummer: 1481/III/2


Förderungen:

          


Projektteam
Projektverantwortliche: Dr. Stefanie Auer

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6. Aktivierungsprogramm

Diese Studie diente zur Überprüfung der Wirksamkeit des stadienspezifischen Trainings. Geprüft wurde die Auswirkung des Programmes auf Kognition und Verhalten von Bewohnern eines Pflegeheimes. Weiters wurde die Wahrnehmung des Personals bezüglich des Verhaltens der Bewohner, der Verbrauch von Medikamenten, Stürzen, Verletzungen, Krankheiten untersucht.

Design: kontrollierte Untersuchung (randomisierte Zuweisung zu entweder Versuchs- oder Kontrollgruppe), unabhängige Tester. Die Trainingsmethoden wurden stadiengerecht durchgeführt, individualisiert und orientierten sich an retrogenetischen Prinzipien.


Projektzeitraum
2004 - 2005


Förderung
Projektnummer : 12761





Projektteam
Projektverantwortliche: Dr. Stefanie Auer

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7. Langzeitdatenbank

Adaptierung und Weiterentwicklung der MAS Langzeitdatenbank für Personen mit Demenz und deren Angehörigen

Projektzeitraum
2010, 2012, 2013


Förderung
Bundesministerium für Soziales sowie 2010 auch das Land Oberösterrreich

          


Projektteam
Projektverantwortliche: Dr. Stefanie Auer

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8. Publikationen


Auer SR, Auer LM, Gallhofer B. What does full recovery after acute aneurysm operation mean? A psychological study. In: L.M. Auer, ed. Timing of Aneurysm Surgery. Berlin: Walter de Gruyter, 1985.

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Auer SR., Monteiro I., Reisberg B. The Empirical Pathology in Alzheimer’s Disease (E-BEHAVE-AD) Rating Scale. International Psychogeriatrics, 8,247-266., 1996

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Auer SR., Monteiro I. M., & Reisberg B. Behavioral Symptoms in Dementia: Community-Based Research. International Psychogeriatrics, Vol.8, Suppl.3, 1996

Auer SR., & Reisberg B. The GDS/FAST staging system. International Psycho-
geriatrics,9,Suppl1, 1997

Gelinas I., Auer SR. Functional autonomy. In: Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease. Gauthier S (Ed). Martin Dunitz Ltd, London, 1996.

Reisberg B., Auer SR, Monteiro I, Boksay I, Sclan SG. Behavioral disturbances of dementia: An overview of phenomenology and methodologic concerns. International Psychogeriatrics, Vol 8, Suppl 2, 1996; 169-180

Reisberg, B., Auer, SR., Monteiro I. Behavioral Pathology in Alzheimer’s Disease Rating Scale. International Psychogeriatrics, Vol 8, Suppl.3, 1996.

Reisberg, Franssen E.H., Souren, L.E.M., Auer, SR., Kenowsky S. Progression of Alzheimer’s disease: variability and consitency: ontogenic models, their applicability and relevance. Journal of Neural Transmission, 1998, 53:9-20.

Reisberg, B., Auer, SR., Monteiro I., Franssen E., Kenowsky S. A Rational Psychological Approach to the treatment of behavioral disturbances and symptomatology in Alzheimer’s Disease based upon recognition of the developmental age. Int. Acad. Biomed Drug Res, 1998, vol 13, pp 102-109.

Reisberg, B., Franssen E., Souren L., Kenowski S., Auer, S. Severity Scales. In: Health Economics of Dementia. Wimo A., Joensson B., Karlsson G., Winblad B (Eds), 1998 John Wiley & Sons Ltd.

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9. Highlights

Die 23. Alzheimer Europe Conference "Living well in a dementia-friendly society" fand in Malta statt (10.-23.10.2013). Die MAS Alzheimerforschung war durch Dr. Stefanie Auer und Mag. Ursula Kienberger mit insgesamt 3 Präsentationen und 3 Vorträgen vertreten. Auch für die MAS Alzheimerhilfe wird die Kooperation mit internationalen Forschungsinstituten immer wichtiger. Wir verließen die Insel mit vielen Eindrücken und Inspirationen für unsere weitere Arbeit!
Bilder von der 23. Alzheimer Europe Konferenz auf Malta




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10. Wissenschaftliche Leiterin

Dr. Stefanie Auer bei der Antrittsrede zur ersten Demenzprofessur in Österreich.



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