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Aktuelle News

Hier finden Sie alle News in chronologischer Reihenfolge: Je neuer der Artikel desto weiter steht dieser oben gereit.

 

 

 

18.11.2019

Doppelte Hilfe für Angehörige

Kostenlose Unterstützung: Praxishandbuch und Online-Schulung

Aktuell leiden 130.000 Menschen in Österreich an Demenz. Acht von zehn Betroffene werden zu Hause von Angehörigen betreut. Um die sehr herausfordernde Tätigkeit der Betreuung einer Person mit Demenz gut leisten

zu können, brauchen Angehörige Unterstützung.

Deshalb hat die MAS Alzheimerhilfe in Zusammenarbeit mit MINI MED die Initiative „DEMENZ UND ICH“ ins Leben gerufen.

Sie besteht aus:
* einem praktischen Handbuch sowie 
* einer speziell entwickelten Online-Schulung. 

 

Ziel ist es Wissen über Demenz/Alzheimer zu vermitteln und den Angehörigen ein Handwerkszeug für den Umgang mit Personen mit Demenz zu geben – weil ein gutes Leben trotz Demenz möglich ist!

 
Das Praxishandbuch
„DEMENZ UND ICH – Hilfe für Angehörige“

Zahlen, Daten & Fakten um die Krankheit Demenz besser zu verstehen, nützliche Hinweise zum Thema Vorsorge und Früherkennung sowie zahlreiche konkrete Tipps & Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Menschen mit Demenz.
Umfang: ca. 80 Seiten; auch als Download und mit Vorlesefunktion verfügbar.

 
Die Online-Schulung
„DEMENZ UND ICH – Online-Hilfe für Angehörige“

Modular aufgebautes E-Learning das die Inhalte aus dem Handbuch interaktiv verpackt und durch abwechslungsreiche Audio- und Videoelemente ergänzt.

Am Ende gibt es die Möglichkeit durch Absolvierung eines „Wissenstests“ das Erlernte zu festigen und sich durch Ausstellung einer Urkunde bescheinigen zu lassen.

Hier gehts zur Online Schulung „DEMENZ UND ICH“.

 

 

09.11.2019

Vortrag: „Trauer und Demenz“

Hospizverein und MAS Alzheimerhilfe laden am Donnerstag, 14. November, um

19 Uhr zu zwei Impulsvorträgen rund um das Thema „Trauer und Demenz“ in den Saal des

Salzkammergut-Klinikums.

Es referieren: Frau Evelyn Schwarz von der Kontaktstelle Trauer in Salzburg und Elke Mahnert, MAS-Demenztrainerin der MAS Alzheimerhilfe, Lebens-und Sozialberaterin mit Schwerpunkt Krisenintervention und Trauerbegleitung.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gedanklichen Austausch.

Eintritt: freiwillige Spende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.11.2019

Erste Kremser Demenzkonferenz zum Thema Zeitgerechte Demenzdiagnose

Vom 5.- 7. November  2019 gab es erstmals die Kremser Demenzkonferenz zum Thema zeitgerechte Diagnose an der Donau-Universität Krems. Prominente internationale Wissenschaftler und Personen aus der Praxis kamen deshalb nach Österreich. Barry Reisberg von der New York University, der Entwickler des Stadienkonzeptes, auf dem die Behandlungs- und Ausbildungskonzepte der MAS Alzheimerhilfe aufgebaut ist, Bruno Dubois von der Sorbonne Universität Paris, Iva Holmerova (Alzheimer Europe) und Marc Wortmann (vormals Alzheimer’s Disease International) waren sich einig: 

„Zeitgerechte Diagnose ist das wichtigste Element für die Integration von Menschen mit Demenz in unsere Gesellschaft. Wenn wir die Bedürfnisse am Beginn der Krankheit ernst nehmen, fallen Menschen mit Demenz erst gar nicht aus der Gesellschaft heraus, sondern bekommen die Chance, ihr Lebens-Potential voll auszuleben.“ Die MAS Alzheimerhilfe war mit einem Informationsstand vertreten und hat im Rahmen des Kongresses mittels Posterpräsentation die Projekte „DemData“ und „Free Walker“ vorgestellt.

Die Bilder zeigen Teammitglieder der MAS Alzheimerhilfe mit Dr. Barry Reisberg.

 

 

 

 

29.10.2019

Free Walker: Freie Bewegung für Menschen mit Demenz

Stürze, Wandern und Probleme der Orientierung stellen ein großes Risiko für Menschen mit Demenz dar. Schwere Verletzungen und finanzielle Belastungen für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft sind die Folge. Das Projekt Freewalker entwickelt Technologien, die Personen mit Demenz helfen sollen, sich weiterhin frei in ihrer Umgebung bewegen zu können. Die Projektidee basiert auf der Verwendung eines innovativen GPS-Lokalisierungsgerätes zur Überwachung des Gehverhaltens von älteren oder beeinträchtigten Menschen im Straßenverkehr. Aus diesen Daten wird eine adaptive persönliche Sicherheitszone erlernt. Im Falle des Verlassens dieser Zone, wird dem Betreuer zusätzlich der Zugriff auf eine Informationsdatenbank und einen Notfallplan bereitgestellt. Die Informationsdatenbank gibt Auskunft über den derzeitigen Aufenthaltsort des Users, benötigte Medikamente, vorherige Fundorte oder auch den Kontakt zur Betreuungsperson. Der Notfallplan kann vom Verwandten / Pfleger als Leitfaden verwendet werden um mögliches Fehlverhalten auszuschließen. Abgerundet wird FreeWalker von einer intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche, die je nach Anwender eine unterschiedliche Funktionsvielfalt bietet.
Die Entwicklung der Technologien erfolgt gemeinsam mit Menschen, die kognitive Symptome im Alltag bemerken. Ergebnisse sind für 2021 zu erwarten. Aktuell gab es einen Midtermin Review in den Niederlanden, unter den Teilnehmern Roland Sperling, der Leiter der Demenzservicestelle Micheldorf der MAS Alzheimerhilfe.

 

 

 

 

 

21.10.2019

Die MAS: Eine starke Stimme für betroffene Familien

Demenz braucht Öffentlichkeit, damit das Thema stärker in das Blickfeld gerät und betroffene Familien den Stellenwert bekommen, den sie wirklich brauchen. Initiativen, wie der Themenschwerpunkt vom 12. bis 19. Oktober 2019 „bewusst gesund: Leben mit Demenz“ im ORF sind dabei von unschätzbarem Wert für die Entttabuisierung des Themas, qualifizierter Information und konkreten Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Die MAS Alzheimerhilfe war mit Beiträgen in ORF Wien (Polizeiprojekt „Einsatz Demenz“), ORF OÖ, Stöckl live, Bewusst Gesund (Alzheimerurlaub) und in der Berichterstattung im Umfeld (Life Radio) und den Nachrichten vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.09.2019

Gernot Schweizer bewegte das Ischler-Publikum

Anlässlich des Weltalzheimertages 2019 luden die MAS Alzheimerhilfe und das Gmundner Unternehmen Runnersfun in Bad Ischl zum Vortrag von Gernot Schweizer ein. 250 Gäste füllten das Leharkino. Anna Kreil, stellvertretende Geschäftsleitung der MAS Alzheimerhilfe führte souverän durch die Informationsveranstaltung.

Den Anfang machte Felicitas Zehetner, Obfrau und Gründerin der MAS Alzheimerhilfe. Sie eröffnete den Informationsabend und gab dem Publikum drei Merksätze mit auf den Weg: „Was gut fürs Herz ist, ist auch gut fürs Gehirn.“ „Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung“ sowie „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Dies griff der Hausherr und Abgeordnete zum Europäischen Parlament, Bürgermeister Hannes Heide auf und verwies auf die wichtige Rolle der MAS Alzheimerhilfe für die Region und die Gemeinde. Heide lobte das Engagement und das Angebot der MAS für betroffene Familien und die ständig neuen Ideen, um das Thema Demenz/Alzheimer zu enttabuisieren und in die Öffentlichkeit zu tragen.

Der Hauptsponsor des Abends und MAS Kooperationspartner Runnersfun präsentierte den „Brainwalk“ am Beispiel der Gemeinde Bad Ischl und Pilsbach, der auf verschiedenen Stationen geistige und körperliche Bewegung in freier Natur den Gemeinden anbietet. Sein Credo: „Bewegung muss schmecken wie guter Rotwein. Es gilt zwanglose Angebote zu schaffen, die niederschwellig sowie frei zugängig sein und die den Menschen gut tun“, so der Experte für Lauf-und Walkingparks. „Denn, wer die Bewegung mit Gedächtnisübungen kombiniert, tut Gutes für Geist und Körper. Und je früher wir damit anfangen, desto besser.“ Wie wir gesünder leben und uns wohler fühlen, wie sehr es Bewegung braucht, um auch Krankheiten wie Demenz bestmöglich vorbeugen zu können, brachte dann Gernot Schweizer dem Auditorium eindringlich nahe. Gernot Schweizer, er ist als Experte von der Bundesregierung zum Bundeskoordinator für Bewegung und Sport ernannt worden. Er gilt als Bewegungsexperte. Seit über 30 Jahren ist er Physiotherapeut und betreibt eine Praxis in Salzburg. Er ist Trainer im Spitzensport und Kunst – zu seinem Klientel zählen Sportler wie Manuel Feller oder Marcel Hirscher. Aktuell ist er auch Buchautor. In diesem Werk und in seinem Vortrag hält er ein leidenschaftliches Plädoyer für Bewegung und eine gesunde Gesellschaft. Mit Sätzen wie „Die Weichen für Demenz werden schon im Kindesalter gesetzt“ oder „Beweg dich und dein Gehirn sagt: Danke“ oder „Kein Hirn ohne Körper“ formulierte er einprägsame Thesen und Denksätze. Schweizer skizzierte wie wir und durchs Leben führen lassen, wie passiv wir geworden sind und wie wir uns selbst das Lernen verderben. „Wir brauchen unseren Körper fürs Gehirn“ und „wir brauchen Anreize, Sinngebung. Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit, damit uns das Lernen leichter fällt und Spaß macht. Wichtig war dem Experten, dass es nicht um Spitzensport gehe. „Hauptsache Bewegung, freiwillig und die Spaß macht, in kleinen Dosen, dafür aber regelmäßig.“ Das Publikum hörte Schweizer fast drei Stunden interessiert zu, als er den Abend schloss, um Unternehmer zu einem zukunftsgebenden Investment aufzurufen, bewusst und intensiv in Gesundheitsvorbeugung (speziell auch gegen Demenz) zu investieren.

 

 

 

 

11.09.2019

Informationsveranstaltung zum Lehrgang „MAS DemenztrainerIn“ im MaVida Park Velden am 17.10.2019


Ab Frühjahr 2020 startet die MAS Alzheimerhilfe in Zusammenarbeit mit der Curatum Bildungsakademie eine MAS DemenztrainerInnen-Initiative in Kärnten.

 

 

 

07.08.2019

Bewegung gegen Demenz
Utl.: Weltalzheimertag: Vortrag von Gernot Schweizer

Das Gmundner Unternehmen Runnersfun und die MAS Alzheimerhilfe laden, anlässlich des internationalen Weltalzheimertages 2019, am 20.September., 19.00 Uhr, im Lehartheater in Bad Ischl, zum Vortrag von Gernot Schweizer ein. Der Buchautor, Trainer, Physiotherapeut und Fitness Coach von Stars wie Marcel Hirscher oder Manuel Feller referiert, wie wir gesünder leben und uns wohler fühlen, wie sehr es Bewegung braucht bzw. wie wir Krankheiten wie Demenz bestmöglich vorbeugen können.

 

Plakat Vortrag

Presseaussendung

 

 

 

 

 

 

30.07.2019

Kooperationsprojekt der MAS Alzheimerhilfe im Rennen um "Europäischen Verwaltungspreis"

Das Vorzeigeprojekt "Einsatz Demenz" der MAS Alzheimerhilfe in Zusammenarbeit mit dem E-Learning-Center der Sicherheitsakademie und der Donau-Universität Krems befindet sich unter den "Top Vier" im Rennen um den Europäischen Verwaltungspreis (European Public Sector Award/EPSA) 2019. Insgesamt gibt es 81 Einreichungen aus 22 EU-Ländern und EU-Institutionen in der Kategorie "national/EU". Die Entscheidung fällt im November in Maastricht.


"Bei dem Projekt ‚Einsatz Demenz‘ sieht man, wie innovativ und nachhaltig die Polizei in der Gesellschaft wirken kann. Es freut mich, dass das Team dafür nun auch internationale Anerkennung erfährt", betont Gruppenleiter MMag. Helgar Thomic-Sutterlüti, stellvertretender Leiter der Präsidialsektion im Innenministerium. "Das Projekt stellt durch sein effektives Zusammenspiel von wissenschaftlicher, praktischer und technologischer Expertise ein absolutes Best-Practice- Beispiel dar.
Davon brauchen wir mehr!'“


„‘Einsatz Demenz' macht die Polizistinnen und Polizisten handlungssicher", sagte Prof. Stefanie Auer, Initiatorin des Projektes, Demenzprofessorin an der Donau Universität Krems und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe und betont weiters: "Das große Engagement der Polizistinnen und Polizisten zum Thema Demenz kann nicht genug betont werden – und dieses Engagement kommt auch direkt in der Gesellschaft und bei den Menschen an."


Europäischer Verwaltungspreis 2019
Der EPSA 2019, der seit 2009 alle zwei Jahre vergeben wird, steht unter dem Motto: "Neue Lösungen für komplexe Herausforderungen – ein öffentlicher Sektor bürgerorientiert, nachhaltig und fit für die Zukunft". Der Preis wird je nach Ebene der Gebietskörperschaft in den drei Kategorien "lokal", "regional" und "national/EU" vergeben. Das Auswahlverfahren besteht aus vier Schritten. Nach einer individuellen Onlineprüfung durch internationale Evaluatoren diskutieren diese während eines "Konsenstreffens" alle Einreichungen und identifizieren Best-Practice-Projekte (ca. 20% der Einreichungen) und vier Top-gelistete Projekte pro Kategorie. Diese "Top-Vier" werden bei Vor-Ort-Besuchen begutachtet und letztlich von einer High-level-Jury drei Nominierte ausgewählt, aus deren Kreis der Gewinner bestimmt wird. Die Preisverleihung der Gewinner findet vom 4. bis 6. November 2019 in Maastricht (Niederlande) statt.
Unter den 40 ausgewählten "Best Practice-Projekten" von insgesamt 158 europaweit eingereichten Projekten befinden sich vier aus Österreich.

 

 

11.07.2019

MAS Demenztrainer (m/w) in Velden am Wörthersee gesucht

Die AHA-Gruppe ist Betreiber und Errichter von Seniorenresidenzen und Pflegeheimen mit familiärer Atmosphäre und höchstem Pflegestandard. Aufgrund der erfolgreichen Expansion der Unternehmensgruppe verstärken sie ab sofort ihr Team im Haus MaVida Park in Velden durch dynamische, engagierte und innovative MitarbeiterInnen. Gesucht wird Pflegerpersonal mit MAS Demenztrainer-Ausbildung.
Wenn Sie Interesse haben, bitte melden bei


AHA-Gruppe

Personalabteilung
Mail: karriere@aha-gruppe.at
Ringmauergasse 3, 9500 Villach
Telefon: +43 (0) 4242/291 91 14

Hier finden Sie die Ausschreibung im Detail

 

02.07.2019

Verwaltungspreis 2019 für Projekt „Einsatz Demenz“

Unter dem Motto „Gemeinsam Innovativ“ wurden am 18. Juni 2019 fünf Projekte mit dem Verwaltungspreis ausgezeichnet und 17 Anerkennungen verliehen. Das Projekt „Einsatz Demenz“ der MAS Alzheimerhilfe in Kooperation mit der Donau-Universität Krems sowie der Sicherheitsakademie (SIAK), erhielt den Hauptpreis in der Kategorie Co-Creation und Kooperationen. Der Preis wurde in der Nationalbibliothek in Wien verliehen.


Der Verwaltungspreis wurde zum achten Mal vom Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport ausgeschrieben. Hier werden Projekte ausgezeichnet, die den komplexen Herausforderungen der Verwaltung mit innovativen Ideen begegnen und eine verlässliche Abwicklung der Verfahren gewährleisten. Insgesamt nahmen heuer 93 Projekte aus ganz Österreich in fünf Kategorien teil. Das Projekt „Einsatz Demenz“ ging als Sieger der Kategorie Co-Creation und Kooperationen hervor. In dieser Kategorie werden vor allem Projekte ausgezeichnet, die Problemlösungen von nachhaltiger Wirkung finden und dabei eine Partizipation verschiedener Interessensgruppen ermöglichen. Der Preis wurde am 18. Juni 2019 in der Nationalbibliothek in Wien verliehen.


Onlinetraining für PolizistInnen
Das Projekt „Einsatz Demenz“ entwickelte ein interaktives Onlinetraining für PolizistInnen. Dieses Training soll den PolizistInnen Kompetenzen und Handlungssicherheiten im Umgang mit Menschen mit Demenz vermitteln. Rund 8000 PolizistInnen haben bereits die E-Learning-Module mit einem Zertifikat abgeschlossen und 150 Dienststellen österreichweit erfüllen die Kriterien für eine „demenzfreundliche Dienststelle“. „Das Projekt ‚Einsatz Demenz‘ zeichnet vor allem eine professionelle Organisation, Vernetzung und Forschung aus. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit dem Verwaltungspreis 2019 und zwei weiteren Innovationspreisen ausgezeichnet wurden. Es zeigt, dass das Thema Demenz und der Umgang mit Demenz in unserer Gesellschaft eine sehr aktuelle und wichtige Angelegenheit ist. Daher freut es mich umso mehr, dass wir durch das Onlinetraining einen innovativen Zugang zu diesem Bereich gefunden haben“, so die Demenz-Expertin, Univ.-Prof. Dr. Stefanie Auer, Demenzprofessorin an der Donau-Universität Krems und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe.
In der Vergangenheit wurde das Projekt bereits mit dem Internationalen Sozialpreis „Sozialmarie“ 2018 und dem österreichischen IT-Wirtschaftspreis „e-Award“ 2019 ausgezeichnet.


Der Österreichische Verwaltungspreis
Der Österreichische Verwaltungspreis prämiert zukunftsweisende Projekte der Gemeinden, Länder und der Bundesverwaltung. Er wird vom Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport verliehen. Die Bewertung der Projekte erfolgt durch unabhängige ExpertInnenjurys aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung.


Am Bild:
HBF/BMÖDS, Daniel Trippolt

Von links nach rechts: Eduard Dernesch (Leiter des Fachbereiches e-Learning, Sicherheitsakademie Wien); SC Angelika Flatz (BMöDS, Sektionschefin der Sektion „Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation“ des Bundesministeriums für öffentlichen Dienst und Sport), Markus Richter (Leiter des Zentrums für Ressourcensteuerung und Unternehmensqualität, BMI), Ing.Lisa Bauer (E-learning Team der Sicherheitsakademie), Univ.-Prof. Dr. Stefanie R. Auer (Donau-Universität Krems und MAS Alzheimerhilfe), Kurt Bauer (Lektorat E-Learning)

 

 

 

17.06.2019

Demenz als Herausforderung der Zukunft

 

 

 

 

 

 


Beim PoliTalk über Demenz (v. l.): OÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer, Univ.-Prof. Stefanie Auer, LH Thomas Stelzer und Univ.-Prof. Peter Dal-Bianco. Foto. © OÖVP

Beim OÖVP-PoliTalk am Montag, den 17. Juni, in Linz, wurde über das Thema Demenz/Alzheimer und die Versorgung bzw. Versorgungsqualität diskutiert. LH Thomas Stelzer, OÖVP Landesgeschäftsführer und LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer, Peter Dal Bianco (Öst. Alzheimergesellschaft) sowie Stefanie Auer, Leiterin des Zentrums für Demenzstudien an der Donau-Universität Krems und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe skizzierten die Ist-Situation und was es braucht, um für die Zukunft gut gewappnet zu sein.

 

Klare Strategie zum Thema Demenz in Oberösterreich

In Oberösterreich wurden viele gute Schritte bereits gesetzt: Die „Integrierte Versorgung Demenz“ (IVD) - nach dem Konzept der MAS Alzheimerhilfe - wird nach der Pilotphase auf ganz OÖ ausgerollt. Bis 2025 sollen elf Demenzberatungsstellen eingerichtet werden, vor allem zur Stärkung von Beratung, klinisch psychologischen Tests, Ressourcentraining für die Betroffenen sowie Belastungstestungen und Schulungen für die Angehörigen. Alten- und Pflegeheime sollen noch mehr mit spezifisch geschulten Mitarbeitern unterstützt werden. Auch in der Ausbildung soll Demenz verstärkt thematisiert werden. „Es sind in OÖ bereits gute Strukturen und Initiativen vorhanden. Ziel ist es, diese Tätigkeiten und Versorgungsstrukturen aufeinander abzustimmen, zu bündeln und weiterzuentwickeln“, sagte etwa LH Stelzer und formulierte somit eine klare Strategie zum Thema Demenz in Oberösterreich. Diese Herausforderung sieht auch LAbg. Hattmannsdorfer und verwies auf erfolgreiche Versorgungsbeispiele aus der Praxis speziell im Pflege-und Gesundheitsbereich.

Oberösterreich hat eine Vorreiterrolle

„In OÖ leben derzeit etwa 21.000 Menschen mit einer Demenz. Diese Zahl wird sich alle 20 Jahre verdoppeln“, erklärte die Demenzexpertin Stefanie Auer. Oberösterreich habe eine gute Basis. Das Modell der Demenzservicestelle helfe bei der Früherkennung und bei der Entlastung der Angehörigen. Und das sind die beiden Schlüsselfaktoren. Je früher man eine Diagnose stellt, desto wirksamer könne man präventiv tätig sein. Die MAS Alzheimerhilfe und ihre wissenschaftlichen Leiterin, Stefanie Auer, plädierten stark für mehr Geld für die Versorgungsforschung und verwiesen auf ihre langjährige Erfahrung. „Demenzforschung kann helfen, die richtigen Angebote zu schaffen. Dabei geht es neben Wirksamkeit auch um Kosteneffektivität. Nur qualitätsvolle Konzepte verbessern die Welt für betroffene Familien in unserer Gesellschaft.“

 

 

12.06.2019

Jetzt anmelden für MAS Demenztrainer-Ausbildung
Kurse starten im Herbst in Linz, Bad Ischl und St. Pölten

Die MAS Alzheimerhilfe bietet seit 2002 eine Ausbildung zum/zur MAS Demenztrainer (in) an, und zwar in Linz, Bad Ischl und St. Pölten. Im Herbst, ab September, starten die neuen Kurse. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen unter alzheimerhilfe@mas.or.at; Tel. 06132/21410-0.

Wie wichtig diese Ausbildung ist, zeigen die Zahlen deutlich auf: Denn jeder zwölfte Österreicher wird bis zum Jahr 2050 demenzkrank sein. Schon heute leiden ca. 130.000 Menschen an dieser Krankheit. „Der Bedarf an qualifizierter Ausbildung steigt. Das Wissen um Demenz ist eine Grundvoraussetzung, um optimale Behandlung und Betreuung von Menschen mit Demenz zu gewährleisten“, sagt Christine Adler Leiterin der MAS Alzheimerakademie der MAS Alzheimerhilfe.

„Fähigkeiten fördern und erhalten“
Mit dieser Ausbildung der MAS Alzheimerhilfe soll den Teilnehmern ein gutes Handwerkszeug für die Begleitung von Personen mit Demenz mitgegeben werden. „Das Ziel ist es, die jeweiligen Fähigkeiten von Betroffenen zu erkennen und sie so zu fördern, dass sie so lange wie möglich auch erhalten bleiben“, skizziert Adler den MAS DemenztrainerInnen-Kurs. MAS DemenztrainerInnen arbeiten entweder selbstständig oder in Institutionen im Pflege- und Gesundheitsbereich. Die Ausbildung kann berufsbegleitend absolviert werden und ist TÜV Austria zertifiziert. 

Die Herbstkurse im Detail:

Start Bad Ischl: 3.9., 14 Uhr, MAS Zentrale, Lindaustraße 28

Start Linz: 23.9., 17.30 Uhr, Technologiezentrum Linz, Wiener Straße 131,

Start St. Pölten: 10.10., 14 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5

 

 

 

20.05.2019

Das neue Bildungsprogramm der MAS Alzheimerhilfe ist da!

Folder: Aus-und Weiterbildungen für Einzelpersonen und Institutionen

Die MAS Alzheimerhilfe legt aktuell das neue Bildungsprogramm für Einzelpersonen und Institutionen vor. Wollen Sie Ihren Master in Demenz machen? Oder Ihr Pflegeheim soll demenzfit gemacht werden? Sie suchen nach Entlastung für Ihre MitarbeiterInnen im Krankenhaus oder Alten-und Pflegeheim? Der MAS Demenztrainer wäre für Sie von Interesse? Das und vieles Mehr finden Sie in diesem neuen MAS Akademiefolder. Zudem haben wir auch verschiedene Serviceangebote (wie Bücher, Online-Beschäftigungsübungen, den Alzheimerurlaub für Paare,…) für Sie. Schauen Sie rein! Vielleicht ist für Sie persönlich oder Ihre Institution etwas dabei.

Einfach die Broschüre herunterladen und anmelden unter alzheimerhilfe@mas.or.at oder 06132/21410-0. Übrigens: Für Kärnten konnte mit der Curatum Bildungsakademie ein neuer Unterstützungspartner gefunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


09.05.2019

Brandneues vom Forschungsprojekt CoTrain
Ein Coaching System für ältere Menschen

Das internationale Forschungsprojekt CO-TRAIN wurde im März 2017 gestartet. Die MAS Alzheimerhilfe ist einer der internationalen Projektpartner.

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines Coaching Systems, welches sich an die spezifischen Anforderungen älterer Menschen mit Demenz und Gebrechlichkeit richtet. Dieses System wird in den beteiligten EU Staaten getestet und validiert. Durch Input von Experten im Bereich Physiotherapie wird das System fachlich laufend verbessert und den speziellen Bedürfnissen angepasst. Projektende soll November 2019 sein.

CO-TRAIN schafft ein neuartiges System für physiotherapeutisches Bewegungstraining älterer Personen mit Demenz und leichter körperlicher Schwäche (Frailty). Das System verwendet die Bewegungssensoren eines am Körper getragenen Smartphones und bietet sowohl on-line Feedback zur Bewegungsausführung als auch Web-basiertes Coaching. Das individuell gestaltete Trainingsprogramm soll sowohl im eigenen Wohnumfeld als auch im Freien ausgeübt werden. CO-TRAIN ermöglicht auch denjenigen Menschen eine Teilnahme, die selbstständig ohne Anbindung an eine Betreuungsorganisation oder regelmäßige Trainingstherapie beziehungsweise örtlich isoliert leben. Die soziale Inklusion in virtuellen Trainingsgruppen schafft soziale Netzwerke und steigert die Motivation. Die Pflegepersonen werden durch verbesserte Mobilität der Klienten entlastet. 

Hier gehts zum Video (In Englisch)


 

 

 

30.04.2019

Neue Bühne Wien mit wunderbarer Charity-Aktion

Honigverkauf für die gute Sache

Vom 8. März bis 27. April 2019 brachte die Neue Bühne Wien Til Schweigers Filmversion ‚Honig im Kopf“ als Theaterstück auf die Bühnen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Steiermark. Intendant Marcus Strahl und sein Team setzten dem Bühnenwerk noch eine begleitende Charity-Aktion hinzu. Denn im Rahmen der Veranstaltung wurde Honig verkauft. Der Erlös ging an die MAS Alzheimerhilfe und deren Engagement für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. 12.654 Euro konnten die Schauspieler und Intendant Marcus Strahl an Felicitas Zehetner, Obfrau der MAS Alzheimerhilfe, am Abschlussabend übergeben. „Wir freuen uns mit unserer Produktion ‚Honig im Kopf‘ sowohl etwas zur Aufklärung, als auch zur Arbeit der Alzheimerhilfe beitragen zu können“, konnte Strahl zufrieden Bilanz ziehen. Für die MAS Alzheimerhilfe ist eine solche Hilfe immer besonders, weil durch so schöne Aktionen das Thema Demenz/Alzheimer und die vielen betroffenen Familien stark in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. „Diese Theater-Initiative ist herausragend und wenn dann noch so eine wunderbare Spendensumme zusammenkommt, dann wird Hilfe ganz, ganz konkret“, ist Zehetner glücklich und bedankt sich bei Intendant Strahl und dem kompletten Team aber auch deren Partnern Senecura Grafenwörth und Wald und Wiese-Honig, die bei der Herstellung beziehungsweise Sponsoring des Honigs geholfen haben.



Fotocredit Neue Bühne Wien
Oben: Marcus Strahl, Heinz-Arthur Boltuch, Barbara Kaudelka, Gerhard Karzel
Unten: Johannes Terne, Felicitas Zehetner (MAS), Fanny Altenburger

 

 

 

09.04.2019

Wie sie mit Menschen mit Demenz Ostern feiern können

Konkrete Oster-Tipps der MAS Alzheimerhilfe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Ostern ist ein Frühlingsfest mit vielen traditionellen Bräuchen und schönen Erinnerungen an fröhliche Kindheitstage. Familien mit Menschen mit Demenz können die Feiertage für ein harmonisches Miteinander nützen, indem Rituale gemeinsam gepflegt werden, die das Langzeitgedächtnis der Betroffenen aktivieren und positive Gefühle auslösen. Die MAS Alzheimerhilfe hat in ihrer Informationsreihe für Angehörige die aktuellen MAS Tipps „Ostern“ gestaltet und liefert konkrete Tipps,wie so eine gute, gemeinsame Zeit rund um Ostern gestaltet werden kann. Die MAS Tipps Nr.14 „Ostern weckt Erinnerungen“ (in der losen Blattsammlung) stehen kostenlos zum Herunterladen auf www.alzheimerhilfe.at bereit und sind in allen Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe direkt zu beziehen. „Die MAS Tipps bieten Angehörigen von Menschen mit Demenz konkrete Hilfest

Spezielles Präsent: Schenken Sie „Magic Minutes“
Mit „Magic Minutes“ wird ein spezielles Ostergeschenk empfohlen. Dieses Online-Angebot mit ausgewählter Musik, Bildern, Tönen, Hörstücken und Übungen zum Ausdrucken hilft zur spontanen Aktivierung und Beschäftigung von Menschen mit Demenz. Für diese Initiative ist die MAS Alzheimerhilfe eine Kooperation mit dem Gmundner Unternehmen Braincompany eingegangen. Von den monatlich 4,80 Euro Gebühr ergehen 50% für die gute Sache und dem Engagement für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. „Die Aktivierung und Beschäftigung von Personen mit Demenz/Alzheimer ist so wichtig und steht nicht nur bei Alten-und Pflegeheimen ganz oben auf der Agenda, sondern auch bei der häuslichen Betreuung und Begleitung durch Angehörige“, empfehlen die ExpertInnen der MAS Alzheimerhilfe den Einsatz von „Magic Minutes“, die auch durch die einfache Anwendung, die optische Aufarbeitung und die Vielzahl an Möglichkeiten überzeugen.

Service:
Infoblätter
https://www.magic-minutes.at/

 

 

 

04.04.2019

MAS Alzheimerhilfe und HLW Bad Ischl gewinnen Nachhaltigkeitspreis 2019

Lions Club International – Distrikt 114-Mitte zeichnet Projekt für „nachhaltiges Generationenleben“ aus

Der Lions-Distrikt 114 Mitte (Oberösterreich/Steiermark) vergibt jährlich einen Nachhaltigkeitspreis, um Organisationen und/oder Vereine, die durch Aktionen das Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung heben und hervorragende Leistungen erbringen, bzw. die einen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung erbringen, zu würdigen.
Unserem Lions Club ist es gelungen das besonderes Projekt  „Demenz – Wissen macht Schule“ - Die „Für das Leben lernen“- Kooperation zwischen der HLW Bad Ischl und der MAS Alzheimerhilfe einzureichen und den 1. Preis zu gewinnen.
130.000 Menschen leiden in Österreich an Demenz. Experten prognostizieren eine Verdoppelung bis 2030. Schon bald wird jede Familie unmittelbar von der Thematik betroffen sein. Die HLW Bad Ischl und die MAS Alzheimerhilfe haben sich bereits vor elf Jahren zu einer Kooperation gefunden, die auf Langfristigkeit und ein Lernen für das Leben ausgelegt ist. Zum einen sind die SchülerInnen der zweiten Jahrgänge der Fachrichtung Sozialmanagement an der HLW Bad Ischl wichtige Begleitpersonen beim täglichen Spaziergang im Rahmen des Alzheimerurlaubs für Menschen mit Demenz. Und der zweite praktische Projektansatz liegt in der Erstellung und Konzeption des Gedächtnisparcours in Bad Ischl. Der Ischler Gedächtnisparcours ist gratis und frei zugängig.
Die SchülerInnen werden bei allen diesen Gelegenheiten inhaltlich in die Thematik (Alzheimer-) Demenz eingeführt und erfahren auch praktische Tipps und Übung im Zusammenhang mit dem Umgang mit von Demenz betroffenen Menschen. Damit ist diese Kooperation ein Musterbeispiel für ein Generationenprojekt, welches den SchülerInnen konkreten Umgang, aber auch Kommunikation mit Menschen mit Demenz lehrt.
Felicitas Zehetner gründete 1995 die erste Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz in Bad Ischl. Nach dem Tode ihres Gatten 1996 gründete sie 1997 den gemeinnützigen Verein MAS Alzheimerhilfe (Morbus Alzheimer Syndrom), um Verbesserungen für diese Familien und der von Demenz Betroffenen zu fordern. In ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit war ihr die spezielle Ausbildung ein sehr großes Anliegen.
Mit dem schon mehrere Jahre laufenden Projekt „Urlaub mit Alzheimerpatienten bietet die MAS Alzheimerhilfe Bad Ischl einen zweiwöchigen Therapie- und Förderaufenthalt für Paare an. Der Angehörige wird mit Hilfe von geschulten MitarbeiterInnen entlastet und die Betroffenen nach Ihren vorhandenen Möglichkeiten beschäftigt und gefördert. Dabei gibt es schon seit 11 Jahren eine perfekt funktionierende Zusammenarbeit mit der HLW Bad Ischl.
Das ehrenamtliche Engagement der HLW Bad Ischl ist eine wertvolle Stütze für die MAS Alzheimerhilfe, denn diese Hilfe entlastet den Kostenaufwand für Paare (beim Alzheimer Urlaub). Die Beschäftigung mit dem Thema in Theorie und Praxis hilft doppelt! Alle Themen in diesem Zusammenhang sind Generationen überschreitend und auch ein hohes Maß an Nachhaltigkeit ist dadurch gegeben.
Am Montag, den 1. April 2019, wurden von Landesrat Rudi Anschober die Urkunden und Preise zum Lions Nachhaltigkeitspreis 2019 in Oberösterreich verliehen. Seine Abteilung der OÖ Landesregierung verdoppelt die ersten drei Preise der Lions in Anerkennung der Projekte und Initiativen und so konnten für die ersten drei Projekte in Summe ein Preisgeld von € 4.000,-- an die Preisträger übergeben. VDG Hofrat Dr. Wilhelm Himmel hat als zuständiger Distriktbeauftragter für Umwelt- und Nachhaltigkeit die Projekte und Preisträger vorgestellt.
Der erste Platz, mit einem Preisgeld von € 2.000,-- geht an die HLW Bad Ischl und an MAS Alzheimerhilfe.
Die Gründerin von MAS, Frau Felicitas Zehetner konnte in Linz leider nicht dabei sein, somit bekam sie ihre Urkunde am darauffolgenden Tag an der HLW Bad Ischl aus den Händen des Präsidenten des LC Dachstein Welterbe Karl Glas und Past-Governor Kurt Eckel, in Vertretung des Distrikt- Governors.

 

 

 

 

04.04.2019

8.300 österreichische PolizistInnen haben Demenz-Kompetenz

Am Mittwoch, den 3. April 2019, 13 Uhr, wurden im Festsaal des Bundesministerium für Inneres, Herrengasse 7, weitere „Demenzfreundliche Dienststellen“ ausgezeichnet. Mit den neu ausgezeichneten 33 Dienststellen aus Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Wien können nun mittlerweile 147 Dienststellen österreichweit Demenz-Kompetenz vorweisen. Insgesamt haben nun 8.300 PolizistInnen in Österreich Demenz-Kompetenz.


Die Initiatorin des Projekts und Festrednerin Univ. Prof.in  Dr.in Stefanie Auer (Demenzprofessorin an der Donau-Universität Wien und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe würdige diese europaweite Vorreiterrolle der Polizei zum Thema Demenz/Alzheimer. Die PolizistInnen seien durch das E-learning Programm „Einsatz Demenz“ nun gewappnet, um spezielle Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu erkennen und es hilft Ihnen, Stress im Beruf abzubauen. Die Demenzexpertin betonte „die hohe Demenzexpertise der Polizistinnen“ und hob den „hohen Praxiswert des Projekts für betroffene Familien, vor allem auch durch die unmittelbare Vernetzung mit lokalen Organisationen“ hervor. Das Projekt soll nun auf andere Organisationen ausgedehnt werden. Bereits 2019 wird das E-learning Programm ausgebaut und erweitert und in Form der „Demenz-Aktivgemeinde“ praktisch umgesetzt. Auer sieht das Kooperationsprojekt der MAS Alzheimerhilfe mit der Sicherheitsakademie des Bundesministerium für Inneres und der Donau-Universität Krems auch durch mehrere Preise und Auszeichnungen bereits bestätigt. 2018 konnte der internationale Sozial-Oscar, die Sozialmarie, und 2019 der E-learning Award 2019 als eines der besten Digitalisierungsprojekte aus Wirtschaft und Verwaltung gewonnen werden. Zudem wird „Einsatz Demenz“ auch im Bericht der Weltgesundheitsorganisation als besonderes Referenzprojekt aufgenommen werden. Der zweite Festredner, Peter Goldgruber, Generalsekretär des Bundesministerium für Inneres, hob hervor, dass „E.learning die österreichische Polizei im Umgang mit Menschen mit Demenz handlungssicherer macht. Es sei Verständnis des Ministeriums, dass Polizistinnen „für Ihre tägliche Arbeit alles an Ausrüstung mitgegeben werden muss, was es braucht. Dazu gehöre neben der Ausrüstung als-Ausstattung auch das Know How durch Aus-und Weiterbildung. „Das E-learning-Programm „Einsatz Demenz“ ist dabei ein absolutes Vorzeigebeispiel.“

 

 

 

 

 

02.04.2019

Helfen mit Genuss und Kompetenz
10.000 Euro für Alzheimerhilfe

Ein besonderes Schmankerl – und das im Wortsinn – war das Galamenü mit den fünf Innviertler Haubenköchen im Fill Future Dome in Gurten. 170 Feinspitze ließen sich donnerstagabends, am 28. März 2019, von Christoph Forthuber (Forthubers Restaurant, Munderfing), Florian Schlöglmann (Wirt z'Kraxenberg, Kirchheim/I.), Peter Reithmayr (Aqarium, Geinberg), Lukas Kienbauer (Lukas, Schärding) und Dominik Bauböck (Bauböck, Gurten), allerfeinst bekochen. 

Der Erlös dieses „Sieben-Hauben-Abends“ ging an die MAS Alzheimerhilfe, die auch in Ried eine Servicestelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörige betreibt. Geschäftsführerin Mag. Edith Span und Stellvertreterin Anna Kreil durften sich über eine Spendensumme von 10.000 Euro freuen. „Die MAS Alzheimerhilfe ist als gemeinnütziger Verein zwar von der öffentlichen Hand grundfinanziert, könnte aber die Qualität des Angebots, ohne Spenden und private Unterstützer, sicher nicht gewährleisten. Initiativen wie diese sind selten und dass dabei an Menschen mit Demenz gedacht wird, ist ein wunderbares Zeichen dafür, dass das Thema Demenz/Alzheimer mehr und mehr in die Köpfe der Menschen dringt und dringend Unterstützung braucht“, freut sich Kreil über die hohe Spendensumme und bedankt sich bei allen Beteiligten recht herzlich, die sich am Charity-Abend unentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt haben.“ Span und Kreil betonen abschließend die Besonderheit des Abends und heben hervor, dass „Helfen mit Genuss und Kompetenz mithilft, etwas für betroffene Familien zu bewegen.“

 

 

 

27.03.2019

1069 Tiroler PolizistInnen zu Demenz geschult

Am 27. März 2019, um 13:00 Uhr fand im Wohnheim Lohbach in Innsbruck durch den Bundesminister für Inneres Herbert Kickl gemeinsam mit Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac und Mag.a (FH) Edith Span, Geschäftsleiter der MAS Alzheimerhilfe, die Verleihung des Prädikates „Demenzfreundliche Dienststelle“ an 58 Tiroler Polizeidienststellen statt.

„Das Online-Schulungsprogramm „Einsatz Demenz“ das als Kooperationsprojekt zwischen der Donau-Universität Krems, der Sicherheitsakademie des Innenministeriums und der MAS Alzheimerhilfe geführt wird, besteht aus 3 Modulen, die in ca. 45 minütiger Bearbeitungszeit bewältigt werden können. „Einsatz Demenz“ macht die Polizistinnen handlungssicher. Das Wissen über die Krankheit und die Möglichkeiten der Problemlösung in Krisensituationen erweitert das Handlungsrepertoire von Polizistinnen und Polizisten“, meint Stefanie Auer, Initiatorin und Leiterin der Zertifizierungsstelle an der Donau Universität Krems sowie wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe.
Mit 58 zertifizierten Dienststellen ist Tirol im Österreichvergleich Spitzenreiter bei der Anzahl an „Demenzfreundlichen Dienststellen“. „Wir werden das Tool ausweiten“, sagt Span und setzt dem Kooperationsprojekt mit 20.000 Polizistinnen ein ambitioniertes Ziel. Auch für Blaulichtorganisationen, Banken und Apotheken wäre diese Demenz-Online Schulung bestens geeignet“, sieht die Geschäftsführerin weitere Zielgruppen in der Zukunft.

 

 

 

 

13.03.2019

„Honig im Kopf“ jetzt als Theaterstück

Neue Bühne Wien bringt das Erfolgsstück auf die Bühne und engagiert sich für die MAS Alzheimerhilfe

Über zehn Millionen Kino-Besucher (der in Deutschland erfolgreichste Film 2014) in Deutschland und Österreich sahen „Honig im Kopf“. Jetzt kommt die anrührende Geschichte der 14-jährigen Tilda und ihres heißgeliebten, an Demenz/Alzheimer leidenden Opas Amandus auf die Bühne. Die Bühnenfassung von Florian Battermann ist dabei nicht minder wirkungsvoll. Sie verbindet auf gelungene Weise lustige mit berührenden, sowie leichtfüßige mit tiefsinnigen Momenten und bietet Unterhaltung über alle Generationengrenzen hinweg. Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte.Vom 8. MÄRZ bis 27. APRIL 2019 gibt es „Honig im Kopf“
in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Steiermark zu sehen. Intendant Marcus Strahl und sein Team haben sich was Besonderes ausgedacht. Im Rahmen der Veranstaltung wird Honig verkauft. Der Erlös geht an die MAS Alzheimerhilfe und deren Engagement für Menschen mit Demenz und Angehörige.

Schauen Sie sich das an!

 

 

 

Mehr Infos: Neuen Bühnen Wien. hier.
Hier geht es zur gesamten Charity Aktion

 

07.03.2019

DemenztrainerInnen gesucht

Neuer Kurs startet in Bad Ischl

Am 12. März, 14 bis 16 Uhr, startet die MAS Alzheimerhilfe in der MAS Zentrale in Bad Ischl, Lindaustraße 28, einen neuen MAS DemenztrainerInnen-Kurs. Es gibt noch Restplätze.

Die TeilnehmerInnen kommen meist aus dem Gesundheits- und Pflegebereich. Die Erfahrung zeigt, dass die KursabsolventInnen in Alten-und Pflegeheimen, bzw. anderen Institutionen aus dem Gesundheits-und Pflegebereich sowie Mobilen Diensten arbeiten oder selbst einen betroffenen Angehörigen haben. Diese Ausbildung ist aber auch für QuereinsteigerInnen geeignet. Wichtig ist zu wissen, dass es dabei um keine pflegerische Tätigkeit geht.

Eine berufsbegleitende MAS DemenztrainerInnen-Ausbildung der MAS Alzheimerhilfe dauert 9 Monate (160 Stunden und 50 Stunden Praxis), endet mit einem Zertifikat und gibt den TeilnehmerInnen ein Handwerkszeug für die Begleitung von Personen mit Demenz. Die MAS DemenztrainerInnenausbildung ist die einzige TÜV-zertifizierte DemenztrainerInnen-Ausbildung in Österreich.

Bei Interesse oder Rückfragen, bitte an christine.adler@mas.or.at, Tel. 06132/21410-DW 15.

 

 

 

06.03.2019

Schenken Sie "Magic Minutes"

Kleine Geschenke können auch dazu beitragen Körper und Geist zu aktivieren. Das gemeinsame Tun stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Es gibt viele Geschenkideen, die gleichzeitig auch anregend sind. Und Ostern steht vor der Tür. Schenken Sie doch „Magic Minutes“!
Magic Minutes unterstützt Sie konkret mit Online Angeboten für spontane Aktivierung und Beschäftigung von Menschen mit Demenz durch ausgewählte Musik, Bilder, Töne, Hörstücke und Übungen zum Ausdrucken. Gegen eine monatliche Zahlung von 4,80 Euro erhalten Sie ein schönes Hilfsmittel für Beschäftigungsübungen mit ihrem Angehörigen. Das Gute daran: 50% der Einnahmen gehen an die MAS Alzheimerhilfe und ihr Engagement für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Magic Minutes können Sie direkt auf Magic-Minutes.at abonnieren und dann sofort nutzen. Magic Minutes ist jederzeit kündbar.
Bestellungen direkt über: www.thebraincompany.net; The Braincompany“. 07612/21595. Informationen erhalten Sie auch bei der MAS Alzheimerhilfe.

 

 

 

01.02.2019

MAS Alzheimerhilfe-Kooperationsprojekt gewinnt E-Award

Der E-Learning Award 2019 in der Kategorie Aus-und Weiterbildung geht an 
das E-learning Projekt der Sicherheitsakademie und der MAS Alzheimerhilfe
„Einsatz Demenz – Kompetenz im Umgang mit Demenz für die Polizei.“

Das Urteil der Jury:
- vorbildhaftes Engagement der Exekutive beim Thema Demenz
- Investition in Menschen und Zusammenleben
- erfreuliche Initiative und übergreifende Zusammenarbeit
- eines der besten Projekte im E-Learning derzeit

 

 

 

 

 

31.01.2019

Sie haben Interesse an einem attraktiven Zivildienst-Job? 
Engagement mit Sinn bei der MAS Alzheimerhilfe in Bad Ischl

Die MAS Alzheimerhilfe stellt per 1. September 2019, für die Demenzservicestelle in Bad Ischl, wieder einen Zivildienstleistenden an. Wir bieten mehr als einen abgeleisteten Ersatzdienst. Sie lernen eine Hilfsorganisation aus den unterschiedlichsten Bereichen (Marketing, Fundraising, Presse, Office, Wissenschaft, Aus-Weiterbildung) intensiv kennen. Von der Tätigkeit im Office, bis hin zur Unterstützung beim Therapie-und Förderaufenthalt (TUF) bekommen die Zivildienstleistenden einen umfassenden Überblick über die Arbeit mit Menschen mit Demenz und deren Angehörige. 
Anmeldungen mit Motivationsschreiben, in dem Sie schildern, warum Sie genau bei der MAS Alzheimerhilfe Zivildienst leisten wollen, was Sie sich davon erwarten und warum Sie dafür besonders geeignet sind -zusammen mit dem Lebenslauf, inklusive Foto - schicken Sie bitte an alzheimerhilfe@mas.or.at oder Tel.: 06132/21410, 4820 Bad Ischl, Lindaustraße 28.

 

 

 

 

28.01.2019

Online-Projekt „Einsatz Demenz“ für den eAward 2019 nominiert!

Das Kooperationsprojekt „Einsatz Demenz“ der Donau-Universität Krems, der SIAK (Sicherheitsakademie) des Bundesministeriums für Inneres und der MAS Alzheimerhilfe ist für den eAward 2019 nominiert. 

Unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Stefanie Auer (Demenzforscherin an der Donau-Universität Krems und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe) wurde ein interaktiv-gestaltetes internetbasiertes Lernprogramm für PolizistInnen zum Thema Demenz entwickelt.

Das Wissen und die Erfahrungen anderer Berufsgruppen (z.B. aus dem Gesundheitsbereich) wurden der Berufsgruppe der PolizistInnen zugänglich gemacht, um so Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit Demenz zu fördern. Etwa 8.000 Polizistinnen haben österreichweit diese Schulung bereits durchlaufen.

Die Polizei ist ein wichtiger Kooperationspartner für Familien mit einem von Demenz betroffenen Menschen.

Hier finden Sie Infos zu allen Einreichungen in dieser Kategorie

 

 

 

 

13.01.2019

Schnell noch anmelden für den Alzheimerurlaub im April

„Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass wir noch so schöne Tage verbringen können“, berichtet ein Angehöriger über den Alzheimerurlaub für Paare in Bad Ischl. Andere sagen: „Hier habe ich das Gefühl: ich bin auf Urlaub und kann tun, was ich früher auch gerne gemacht habe: relaxen oder ein Buch lesen, ohne mir Sorgen machen zu müssen, wer sich um meine/n Frau/Mann kümmert.“ Genau das, macht den Therapie-und Förderungsaufenthalt so besonders. Im zweiwöchigen Therapie- und Förderaufenthalt (TuF) in Bad Ischl in der wohltuenden Hotelatmosphäre eines Viersternehotels (Hotel Goldener Ochs) und der Kaiserstadt Bad Ischl wird der Partner entlastet und die Betroffenen nach Ihren vorhandenen Fähigkeiten beschäftigt und gefördert.

 

 

Wer dabei sein will, hat jetzt kurzfristig noch die Chance. Für folgende Termine:

10.03. - 24.03.2019
31.03. - 14.04.2019
15.04. - 28.04.2019,

gibt es noch freie Plätze. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei, Frau Katharina Muhr, Tel. 06132/21410-18, katharina.muhr@mas.or.atwww.alzheimerurlaub.at

PS: Übrigens: Der Alzheimerurlaub der MAS Alzheimerhilfe ist TÜV-zertifiziert!

 

 

 

 

 

02.01.2019

Der Jahresbericht 2018

Dank Ihrer Spenden und Unterstützung konnten wir 2018 für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen viel bewegen. 2018 gab es viele bewegende Momente, die uns auch für 2019 viel Motivation geben. Wir hoffen weiter auf Ihre Treue, denn ohne Ihre Hilfe ist unsere Arbeit, mehr Lebensqualität den betroffenen Familien zu geben, schwer zu leisten. In unserem Jahresbericht 2018 sehen Sie unser großes Aufgabenfeld und erhalten so Einblick in unser vielfältiges Engagement.  


Download hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gehts zu den News aus 2018 (Newsarchiv)

 

 



Linie Punktiert MAS Alzheimerhilfe Bad Ischl

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VR MAS Alzheimerhilfe Bad Ischl Oberösterreich
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