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Alzheimer Forschung

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Die MAS Alzheimerhilfe hat 2001 begonnen, Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Der Anspruch, Konzepte auf wissenschaftlicher Basis zu entwickeln und zu evaluieren wurde von Anfang an verfolgt. Die Ergebnisse wurden international und national publiziert und fließen in die Ausbildungskonzepte mit ein. 2014 wurde eine engere Forschungskooperation mit der Donau Universität Krems begonnen, um eine weitere Akademisierung des Bereiches voranzutreiben.

Die MAS Alzheimerhilfe forscht
Die MAS Alzheimerhilfe hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte erfolgreich  umgesetzt. Hier einige Beispiele: 2001 wurde das Modell der Demenzservicestelle entwickelt. Im Rahmen dieses Modells wurde die MAS Forschungsdatenbank gegründet. Die Effekte der verschiedenen Interventionen, die im Rahmen der Behandlung in der Demenzservicestelle angeboten werden sowie der Effekt der Struktur selbst können evaluiert werden. Für das Modell der Demenzservicestelle wurden drei Hauptziele definiert : 1. Die Früherkennung der Krankheit, 2. Die Verhinderung der Institutionalisierung und 3. Die Entlastung der Angehörigen Im Rahmen des Projektes „Einsatz Demenz“ in Kooperation mit der Sicherheitsakademie des Bundesministeriums für Inneres (SIAK) wurde ein interaktiver Internet basierter Trainingskurs für Polizeibeamte entwickelt, der ein grundlegendes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz vermittelt. Im Rahmen dieses Projektes wurde das Handlungsprinzip „Robi“ entwickelt. Dieses Konzept könnte nun leicht für andere Institutionen adaptiert werden   (z.B. Banken, Blaulichtorganisationen, Handel…) Im grenzüberschreitenden Projekt „The Czech-Austrian Long-Term Care Project”, das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördert wird, wird in Zusammenarbeit mit der Karls-Universität Prag die Situation von Menschen in Pflegeheimen untersucht (www. Demdata ….).  Die beiden von der EU geförderten  AAL Projekte Dayguide und Cotrain arbeiten an der Entwicklung von technisch unterstützten Lösungen zur Erhaltung der Selbstständigkeit von Menschen mit Demenz. Gleichzeitig sollen diese Lösungen Angehörige entlasten und das soziale Netzwerk fördern.   Beim Projekt “Co-Train“ wird zusammen mit Kooperations-Partnern aus Österreich, Niederlanden und der Schweiz ein ICT basiertes Trainings- und Betreuungssystem entwickelt werden. Co-Train setzt sich zum Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Familien zu steigern. Individuelle Trainingspläne sollen das gemeinsame Training von Menschen mit Gedächtnisproblemen und Demenz und deren Familienmitgliedern ermöglichen und dazu beitragen, den Tagesablauf gesundheitsbewusster zu gestalten und die Entwicklung von Gebrechlichkeit bremsen. „Dayguide“ hat zum Ziel, Menschen mit Gedächtnisproblemen bei alltäglichen Aktivitäten zu unterstützen.

Die Forschungsarbeit der MAS Alzheimerhilfe setzt sich zum Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Auch durch die neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft (Stichwort: Technikgeneration…) sind ständige Neuadaptionen und Entwicklungen für die Zukunft erforderlich und somit ist die Forschungsarbeit einer permanenten Weiterentwicklung unterworfen.

Medikamentöse Therapien zur Heilung der Krankheit sind derzeit nicht in Sicht. Es ist dringend nötig, neue Konzepte zur Begleitung Betroffener und deren Angehörige zu entwickeln, damit Menschen mit Demenz so lange wie möglich, ihre Fähigkeiten ausüben können.