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M·A·S
Lindaustrasse 28
A 4820 Bad Ischl
Tel: 0043 (0)6132 21410
Fax: 0043 (0)6132 21410 10
verein@mas.or.at
www.mas.or.at
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Schlaganfall,
Herzinfarkt, Demenz, Alzheimer oder einfach ein schwerer Sturz
- urplötzlich steht man vor der Hilfsbedürftigkeit
seiner Eltern. Diese neue Situation, die mit intensiver Unterstützung
oder Pflege einhergeht, ist von beiden Seiten nicht einfach zu
meistern. Zwischen Verzweiflung und Liebe, Scham und Dankbarkeit,
Taktgefühl und Pragmatismus müssen Lösungen gefunden
und das Leben neu geordnet werden.
Ilse Biberti ist damit täglich konfrontiert. In ihrem Buch
erzählt sie die Geschichte der Betreuung ihrer Eltern und
gibt persönliche Erfahrungen weiter. Neben vielen sachlichen
und praktisch anwendbaren Informationen zur Vorsorge, zum Finanz-
und Altersmanagement kommen besonders auch seelische Konflikte
und emotionale Herausforderungen zur Sprache. In ebenso berührenden
wie tragikomischen Beschreibungen zeigt sie mit Humor und liebevoller
Leichtigkeit, wie die Pflege von Eltern und Angehörigen gelingen,
in den Alltag integriert werden und man sich selbst auf das eigene
Alter vorbereiten kann.
Ilse Biberti ist Autorin von TV-Drehbüchern und Theaterstücken,
u.a. Tatort und Praxis Bülowbogen (Regie), Schauspielerin
und preisgekrönte Regisseurin. Sie lebt in Berlin und München.
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Gebundene
Ausgabe:
272 Seiten
Verlag: Ullstein Hc (September 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3550078870
ISBN-13: 978-3550078873
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Unter dem Motto "Schreiben Sie über Ihren beruflichen
Alltag! Ihre Erfahrungen sind uns wichtig" hat die Arbeiterkammer
Oö. alle in der Altenpflege beschäftigten Oberösterreicherinnen
und Oberösterreicher zum Geschichte-Schreiben eingeladen.
Das Ergebnis mit 31 Erzählungen liegt jetzt in Buchform vor.
Personen, die in der Altenpflege arbeiten, schildern in ihren
Erzählungen von den positiven Seiten aber auch von den Schattenseiten
ihres Berufes. Verschiedene Perspektiven lassen erkennen, wie umfangreich
und komplex dieses Thema ist. Die Erlebnisberichte aus dem Alltag
der Altenbetreuung sind humorvoll, aufrüttelnd, machen nachdenklich
und regen an, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn
das Thema „Alt-werden“ betrifft uns alle einmal – früher
oder später.....
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ISBN
978-3-85499-210-3
Erscheinungsdatum 2007
Buch - A5-Format - 112 Seiten
Das Buch „Das Alter ist kein lauerndes
Monster“ kostet
10 Euro und kann bei der Arbeiterkammer unter der E-Mail
Adresse hochstoeger.s@akooe.at bestellt
werden.
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Im Alter von 22 Jahren erlitt Elke eine Gehirnblutung.
Das ist jetzt 20 Jahre her. Seit damals liegt die nun 42-Jährige im
Wachkoma auf einer Spezialstation des Geriatrie- zentrums Am Wienerwald.
Ihre ehemalige und langjährige Therapeutin, Christa Vals,
die mittlerweile pensioniert ist, hat jetzt ein sehr berührendes
Buch über die Geschichte dieser jungen Frau herausgegeben.
Zum Inhalt des Buches
Der Leser bekommt tiefe Einblicke in die schwierige Alltagsarbeit
des ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Personals
einer Wachkomastation aber auch in die persönliche Lebensgeschichte
von Elke, deren Lebensgefährte seit 20 Jahren täglich
zu Besuch kommt und deren Tochter erst zwei Jahre alt war, als
die Mutter ins Wachkoma fiel. Die Geschichte von Elke soll all
jenen Mut machen, die sich um Wachkoma-PatientInnen bemühen,
ob als Angehörige, ausgebildetes Personal oder ehrenamtliche
MitarbeiterInnen. Zudem fließen die reichen physiotherapeutischen
Erfahrungen der Autorin mit ein. Das Buch gilt als Dank an alle
unermüdlichen PflegerInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen
und BetreuerInnen, die wesentlich dazu beitragen, dass das Leben
von Menschen im Wachkoma lebenswert bleibt. Vor allem jedoch
wollte die Autorin eines zum Ausdruck bringen: Dass das Leben
mit einer Behinderung genauso reich sein kann wie das Leben ohne
diese Einschränkungen.
Christa Vals wurde in Wien geboren und absolvierte am Wiener Allgemeinen
Krankenhaus die Ausbildung zur Physiotherapeutin. Sie arbeitete
mehr als 20 Jahre im AKH, war als erste Physiotherapeutin an der
1965 gegründeten Intensivpflegestation, dann an der Neurochirurgischen
Universitätsklinik und am Institut für Physikalische
Medizin und Rehabilitation tätig. Nach ihrer Tätigkeit
als Stationsassistentin im Kaiserin Elisabethspital begann sie
im Geriatriezentrum Am Wienerwald zu arbeiten.
Christa Vals übte ihren Beruf stets mit Begeisterung aus
und war glücklich, wenn sie mit Hilfe ihrer physiotherapeutischen
Kenntnisse Menschen helfen konnte. Aber oft waren nicht nur die
therapeutischen Maßnahmen erwünscht sondern auch die
zwischenmenschlichen Beziehungen hatten einen großen Stellenwert.
Deshalb ist sie mit manchen ihrer PatientInnen in herzlicher Freundschaft
verbunden.
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Das Buch "Einfach
leben" ist im Novum Verlag erschienen.
ISBN 3-902528-55-9 |
Neue Hoffnung für Demenzkranke und ihre Begleiter
Auch wenn demenzkranke Menschen scheinbar den Kontakt zu sich und ihrer Umwelt verlieren: Es ist möglich, sie in ihrer Tiefe, im Kern ihres Wesens zu erreichen. Mit vielen Praxisanregungen und berührenden Fallgeschichten zeigt dieses Buch, wie ein wertschätzender Umgang, Körperkontakt und spirituelle Angebote neuen Halt und Trost geben können - nicht nur den Kranken, sondern auch allen, die sie begleiten.
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Gebundene Ausgabe:
208 Seiten
Verlag: Kösel-Verlag
(20. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3466368618
ISBN-13: 978-3466368617 |
Neueste Erkenntnisse belegen: Geistige Defizite bis hin zu Alzheimer sind ganz normale Entwicklungen des alternden Gehirns. Da wir immer älter werden, wird es auch immer mehr Demenzkranke geben. Doch diese Veränderungen im Gehirn beginnen nicht erst in späten Jahren, sondern heute! Professor Hans Förstl, einer der führenden Alzheimer-Experten, zeigt, wie wir unser persönliches Alzheimer-Risiko senken und was sich gesellschaftlich ändern muss, damit wir weise altern können.
Über den Autor:
Prof. Dr. Hans Förstl, geb. 1954, Universitätsprofessor, Psychiater und Neurologe, ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar in München. Autor zahlreicher Fachbücher und Experte zum Thema Demenzerkrankungen. Carola Kleinschmidt, Diplombiologin und Journalistin, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Gesundheit und Arbeitswelt. Sie hält Vorträge und gibt Workshops zum Thema »Psychische Gesundheit - Handeln, bevor der Job krank macht«.
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Gebundene Ausgabe:
208 Seiten
Verlag: Kösel-Verlag
(24. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3466308143
ISBN-13: 978-3466308149 |
Gustav Wachter (Hrsg.): Altersdiskriminierung. Jahrbuch 2010 (neuer wissenschaftlicher Verlag)
Rezension von Ronny Lindner, MAS-Alzheimerhilfe
Mit dem auf Reformierung ausgerichtete Vertrag von Lissabon verabschiedete die EU 2007 eine Charta, welche die Nationalstaaten anhalten sollte, gewisse Grundrechte zukünftig einheitlich, eben europäisch, zu interpretieren. Also trat mit Dezember 2009 auch für Österreich ein international anerkanntes "Anti-Diskriminierungsgesetz" (Artikel 21 der Charta) in Kraft, dessen nationale Auslegung an der vom europäischen Gerichtshof geschaffenen (und noch zu schaffenden) Rechtssicherheit zu orientieren ist. Darin wird u. a. die Diskriminierung wegen Alters verboten.
Das vom Herausgeber vorgelegte Buch gibt einen tiefen Einblick in Interpretationen dieses Gesetzes. Verschiedene Aufsätze beleuchten die Art und Weise, mit der die österreichische und in der Folge die europäische Rechtsprechung das Verbot der Altersdiskriminierung auslegen. Am Beispiel eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur Anrechnung von Vordienstzeiten wird deutlich, dass die Staaten hinsichtlich der Umsetzung von EU-Richtlinien grundsätzlich einen breiten Spielraum haben, dem die jeweiligen arbeits- und sozialpolitischen Ziele keineswegs unterzuordnen sind. Andererseits wird aber klar, dass diese Ziele, sofern sie mit Benachteiligungen für Einzelne einhergehen, eine klare Linie verfolgen müssen ("innere Kohärenz"). Dass Österreich bislang in keinster Weise auf die entsprechenden Vorgaben reagiert hat und somit ein Vertragsverletzungsverfahren riskiert, zeigt der Herausgeber in einem Aufsatz dezidiert auf (S. 105ff.).
Zwei weitere Aufsätze sind einer weiteren Konsequenz des Verbots von Altersdiskriminierung nach europäischer Interpretation gewidmet: Das übliche "in Pension schicken" von Arbeitsnehmern als "sozialverträgliche" Möglichkeit, Einsparungen vorzunehmen, ist zukünftig nur mehr möglich, wenn der Arbeitnehmer damit einverstanden ist. Jegliche Regelung, die das zwangsweise Versetzen von Arbeitnehmern in den Ruhestand erlauben soll, stellt eine unmittelbare Diskriminierung dar und ist daher – zumindest laut Vorabentscheidung des EuGH – rechtswidrig. Somit besteht auch diesbezüglich in Österreich ein erheblicher Bedarf an Veränderung der Rahmenbedingungen.
Zusammenfassend stellt Gustav Wachter fest, dass es landesweit eine Vielzahl von Vereinbarung, Kollektivverträgen und anderweitigen Regelungen gibt, die das Grundrecht auf Nichtdiskriminierung wegen Alters nicht hinreichend respektieren und demzufolge in den nächsten Jahren überprüft und geändert werden müssen. Sie stammen aus einer Zeit, in der Altersdiskriminierung nicht ungewöhnlich war und sind dementsprechend etabliert. "Die für Österreich ungewohnten europäischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Nichtdiskriminierung werden daher zum Teil ignoriert. Zum Teil wird versucht, vor Jahrzehnten eingeführte Ungleichbehandlungen durch Nachschieben von sehr allgemein gehaltenen Rechtfertigungsgründen zu immunisieren. Ein Umdenken setzt nur sehr zögerlich ein."(S. 104)
Resümierend lässt sich festhalten, dass das Buch sehr trocken und schnörkellos daher kommt. Es ist in gnadenloser Weise auf rechtliche Vorgänge reduziert und daher erfrischend frei von moralisch gefärbten Floskeln und Handlungsanweisungen, die üblicherweise mit Betrachtungen zur Diskriminierung einhergehen. Es gibt – gleichsam nebenbei - einen tiefen Einblick in die Verfahren der Rechtsfindung und –sprechung auf den Ebenen von OGH und v.a. EuGH. Das Buch ist insofern auch Rechts-Laien zu empfehlen, wenngleich es ganz sicher keine leichte Kost darstellt.
Welche Konsequenz zieht ein Sozialarbeiter im Demenzbereich aus Wachters Jahrbuch? Nun, im Zuge der "Überalterung" ist damit zu rechnen, dass zukünftig mehr und mehr "Alte" ihre Rechte auf Teilhabe am sozialen Leben der "Jungen" einklagen werden - und dass sie dabei zunehmend Recht bekommen. Denn viele bestehende Gesetze, aber auch Normen und Werte, sind noch immer an einem Lebensentwurf orientiert, der mit dem Eintritt in ein "pensionsfähiges" Alter Rückzug und eine gleichsam sprunghafte Verlagerung von Bedürfnissen und Interessen verknüpft - eine Erwartung, die immer weniger Menschen zu erfüllen bereit sind.
Erwartbar ist hingegen, dass die Senioren des 21. Jahrhunderts ihr soziales Mitwirken und einen entsprechenden Wertewandel mit ähnlicher Vehemenz (und ähnlichem Erfolg!) einfordern werden, wie es die Schwarzen-Bewegung in den USA oder der Feminismus im Europa der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts getan haben. Dass all das auch mit Demenz zu tun hat, wird nicht nur im Hinblick auf das Alter der potentiellen "Revolutionäre" deutlich, sondern auch bei einem Blick ins Gesetz: Auch die Diskriminierung wegen Behinderung ist verboten und es darf mit Spannung erwartet werden, in welcher Weise Erkrankte, Angehörige und nicht zuletzt auf die Zielgruppe spezialisierte Sozialvereine in den nächsten Jahren "Schützenhilfe" von einem "europäisch" strukturierten Rechtssystem erhalten.
Laut Dirk Baeckers soziologischen Studien befindet sich die Soziale Welt derzeit im Übergang zur "nächsten Gesellschaft". Es wird eine Gesellschaft sein, die sich mit dem "Alter" in einer noch nie dagewesenen Intensität auseinandersetzen muss und wird. Untersuchungen wie die von Gustav Wachter geben einen Vorgeschmack darauf.
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Gustav Wachter (Hrsg.): Altersdiskriminierung. Jahrbuch 2010 (neuer wissenschaftlicher Verlag) |
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